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Ferien mit Kindern und Jugendlichen, der letzte Schrei? Mitnichten! KI JU Reisen und der KIJU Ferienservice führen seit 1990 betreute Kinder- und Jugendreisen durch. Nahezu 60 000 Kinder und
Jugendliche sind seitdem mit uns “auf Achse” gewesen und jährlich über 500 Betreuer.
Betreuer bei KI JU Reisen heißt: Du bist Partner der jungen Menschen. Sie wollen Dich voll und ganz beanspruchen. Dabei
wirst Du auch mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert werden, an denen ihre Umgebung schon einiges angerichtet hat. Erwarte also nicht nur “wohlerzogene” Kinder, sondern rechne auch mit sehr aktiven und nicht gerade
“pflegeleichten” Teilnehmern. Aber gerade darin liegt die große Faszination unserer Ferienfreizeiten : mit Kindern, Jugendlichen und Betreuern verschiedenster sozialer Herkunft und mit verschiedenen Erfahrungen eine
“demokratische Gemeinschaft auf Zeit” zu formen.
Sei Partner der Kinder, aber erkaufe Dir nicht ihre Freundschaft. Sehr oft wären die Kinder schon jetzt die klügeren Erwachsenen. Wir müssen sie nur lauter zu
Wort kommen lassen. Wenn Du der Überzeugung bist, daß dies auch für Dich eine spannende Aufgabe und Erfahrungsquelle sein kann, dann bist Du genau richtig für unser großes Abenteuer - Ferien mit Kindern und Jugendlichen - zu erleben und
aktiv zu gestalten.
110% für die Kinder und Jugendlichen da sein Die Tage mit unseren Teilnehmern fordern viel von Dir. Oft wirst Du glauben, bereits an Deine Grenzen gestoßen zu sein, aber dann bauen Dich das Betreuerteam
und die Erlebnisse mit den Kindern wieder auf, geben Dir Mut und Kraft für die weitere Arbeit. Dennoch muß Dir klar sein, daß die Dir anvertrauten Teilnehmer 110% von Dir wollen, und das fast rund um die Uhr. Sie fordern Deine ganze Kraft,
Deine Geduld, Deine ganze Liebe und Kreativität.
Du bist Mitglied eines Teams Sichere Dir Deinen Platz in der Gemeinschaft; auch Betreuer haben Rechte. So wie Dein Umgang mit den Teilnehmern ist auch die Zusammenarbeit mit
der Objektleitung, den Mitarbeitern von KI JU Reisen und dem KIJU Ferienservice, mit den Busfahrern, dem Küchenpersonal etc. sowie natürlich innerhalb des Betreuerteams auf partnerschaftlicher Ebene gestaltet. Wir wollen natürlich nicht
geheimhalten, daß auch die Zusammenarbeit im Team manchmal schwierig ist. Unterschiedliche Auffassungen über pädagogische Probleme, der Umgang mit Erfahrungen, einzelne Freundschaften, Ablehnung, unterschiedlich bewährter Einsatz, sind
mögliche Herde für Konflikte im Team. Nutzt unbedingt die Zeit der Vorbereitung (z.B. ein Teamtreffen), um Befindlichkeiten vorab zu klären und Festlegungen für die Zusammenarbeit während des Ferienaufenthaltes zu treffen.
Herz und Hirn sind gefragt Wer glaubt, sich die Partnerschaft seiner Teilnehmer durch viele Zugeständnisse erschmeicheln zu können, wird bald merken, wie ihm die Gruppe aus der Hand gleitet. Wer andererseits der Meinung ist sich
durch besonders strenge Führung seinen Rang sichern zu müssen, wird auf allgemeine Ablehnung stoßen. Nimm Dir nicht vor, während Deiner Betreuertätigkeit etwa für eine Nachprüfung lernen zu können oder viel Zeit für andere Dinge zu
haben. Wer nur seine Zeit bei uns abdienen möchte oder eine preiswerte Urlaubsmöglichkeit sucht , ist bei uns total fehl am Platz. Wir brauchen Menschen mit Herz und Hirn.
Dir auf den Weg Es liegt an allen
Beteiligten, also auch an Dir, die Ferientage für unsere Teilnehmer zu einem unvergeßlichem Erlebnis zu gestalten. Vieles können wir vorher besprechen und einüben, für viele Situationen und Probleme können wir Antworten und Lösungen
vorbereiten. Wie es wirklich läuft, wo Deine persönlichen Entscheidungen konkret gefordert sind, wie du auf reale Ereignisse reagierst, welches Wort, welches Auftreten an welcher Stelle das genau richtige ist, kann Dir vorher niemand
sagen, Du mußt sowieso eigenverantwortlich entscheiden.
Anforderungen an den Betreuer Von einem Betreuer oder einer Betreuerin (manchmal auch Reiseleiterin) genannt, werden schlechtweg tolle Sachen verlangt: Er oder sie
sollen die Aufsichtspflicht optimal ausüben, alle Konflikte in der Gruppe lösen, ein tolles Programm machen könne ohne das es etwas kostet, Meister in der Animation sein, Spielabende, Spielfeste veranstalten können, alle Basteltechniken
von Drachenbau bis Origami drauf haben, Museen, Landschaft und Umgebung im Rahmen des "Sanften Reisens" erschließen können, mit den Teilnehmern toben und tollen können und dann wieder durch Sensibilisierungsspiele Ruhe und
Konzentration pflegen, Eltern, Herbergseltern und Behörden gegenüber selbstbewußt auftreten und dabei denen das Gefühl vermitteln, bei diesen Betreuern sind die Kinder am bestens aufgehoben, die Interessen der Kinder, der Eltern und der
Entsendestelle vertreten, alle Sportarten vermitteln können, Tanz und Tanzanimation in Fleisch und Blut haben, Discos veranstalten können, Krankenscheine, Teilnehmerlisten, Protokolle und Abrechnungen bestens verwalten und führen, Heimweh
behandeln, Kotze weg wischen, Wunden verbinden, Zecken entfernen, Liebeskummer schlichten, Materialien organisieren Badeaufsicht führen, Zimmer aufräumen, Gitarre spielen können, ohne Schlaf leben können und und und ........ .
Zugegeben, der Satz ist etwas lang, aber er kann während jeder Reise noch beliebig verlängert werden. Natürlich ist niemand in der Lage, alle diese Fähigkeiten in einer Person zu vereinigen. Dies ist auch nicht nötig, da Ihr ja meist nicht
allein auf Reisen geht, sondern als Team.
Das Team bei einer Kinder- und Jugendreise ist für das Gelingen oder Mißlingen der Fahrt der wichtigste Faktor. Unterkunft, Verpflegung und Umgebung sind nicht so wichtig wie das
Betreuer-Team.
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